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Cora

Cora

Dies ist die vorläufige Geschichte unserer 15 Monate alten Bardina Cora, die jetzt schon seit über einem Jahr in unserer Familie lebt und gelernt hat, dass das Leben auch schön sein kann. Nachdem im März 2004 unser 17jähriger Mix-Rüde Dogulus eingeschläfert werden musste, trauerte unsere damals noch 11jährige Mischlingshündin Bea derart, dass ich schon eine Woche nach Dogulus`Tod einen neuen Hund holte: das war Cora im Alter von ca. 6-7 Wochen.

Cora

 Bea trauerte zwar immer noch immens, so dass sich deren Gesundheitszustand sehr verschlechterte (sie hat Krebs) und wir schon mit ihrem Abschied rechneten, aber Cora schaffte es, Bea wieder aufzubauen. Die beiden sind inzwischen ein tolles Team, auch wenn es Bea nicht immer so toll geht.

Cora war anfangs unheimlich verängstigt. Was sie in Spanien erlebt hatte, bevor sie mit wenigen Wochen ins Tierheim kam, wissen wir natürlich nicht, jedoch behält sie sich ein „gesundes Misstrauen“ fremden Personen gegenüber oftmals vor, indem sie sich nicht sofort von jedem streicheln lässt; andererseits gibt es durchaus Menschen, die sie sofort sympathisch findet, und die sie dann nach Herzenslust kraulen dürfen. Cora ist eine unglaublich anhängliche Hündin, sehr gelehrig und so still, dass man manchmal schon nachschauen muss, ob sie denn wirklich noch im Zimmer ist. 

Cora und "Geschwister"

Sie liebt ihre Familie, zu der auch drei Kinder und zwei Hunde (Bea und Tara, eine spanische Mix-Hündin, die ebenfalls etwas über ein Jahr alt ist) gehören, sowie all ihre Hundefreunde, auch wenn sie schon die ersten schlechten Erfahrungen gemacht hat. Sie ist trotzdem fremden Hunden gegenüber aufgeschlossen und unterwirft sich ihnen in der Regel zuerst, nach dem Motto: „Ich tu dir nix, mach du mir bitte auch nix“. 

Cora und Freunde

Im Moment fahre ich mit ihr mit dem Fahrrad, wobei sich herausstellte, dass sie nicht unbedingt ein Ausdauerhund ist, weswegen ich die Touren immer recht kurz halte; aber sie freut sich beim Rennen trotzdem immer so, dass sie bellend neben dem Fahrrad herläuft. Nie im Leben würden wir sie mehr hergeben und wir freuen uns schon auf ein hoffentlich baldiges Bardino-Treffen.

Cora und Paula

Viele Hundegrüße aus Hammersbach,

Stephanie und Cora

E-Mail: steffi.bopp@t-online.de

  Nachdem ich zuletzt über Cora berichtet habe, als sie 15 Monate alt war - das ist jetzt immerhin schon über zwei Jahre her - möchte ich nun erzählen, wie es Cora weiterhin erging. 

Cora entwickelte sich immer mehr zur charakterstarken Hündin, die überall aufgrund ihrer Coolness und Souveränität positiv auffiel. Mit der Zeit erkannte ich immer mehr, dass Cora den richtigen Namen trug: cor = das Herz. Sie wurde immer mehr ein Teil von mir, ich konnte mich 100%ig auf sie verlassen, sie liebte die Kinder und ihr Umfeld. Am 16. Juni 2006 musste ganz plötzlich unsere Mischlingshündin Bea eingeschläfert werden, die an Krebs litt. Der Abschied fiel uns allen schwer, Cora trauerte immens, immerhin war Bea ihre Aufziehhundemama gewesen. Ganz kurz nach Beas Tod holten wir wieder eine kleine spanische Hündin, die in einer Tötungsstation geboren worden war und die jegliches Vertrauen in die Menschheit verloren hatte: Ellie. Dank unserer Cora lebte sie sich relativ schnell ein, auch wenn sie extrem schüchtern war. Ca. 4 Wochen nach Beas Tod fiel mir auf, dass Cora Probleme beim Laufen hatte. Ich dachte, es wäre die Hüfte und ging zum Tierarzt. Der tippte auf die Wirbelsäule - und so wurde sie in Vollnarkose gelegt und geröngt. Die Bilder waren katastrophal: Cora hatte in beiden Hüften schwere HD, zudem litt sie an cauda equina. Die Prognose war ebenfalls erschütternd: Eine OP war aufgrund der multiplen Erkrankungen unmöglich und dass sie Schmerzen hatte war klar, also musste sie Schmerzmittel einnehmen. Die Dauer ihres Leidens könnten sich einige Monate oder auch einige Jahre hinziehen - je nach Schwere der Schmerzen. Cora wurde mit der Zeit immer unbeweglicher, litt teilweise an Lähmungen und musste schon im Oktober mit Spritzen lokal in den Rücken und in die Hüften behandelt werden. Sie lief manchmal wie eine Schlange, ihre Wirbelsäule quälte sie sehr.

Im Dezember war klar, dass sie die Schmerzen nicht mehr lange ertragen kann. Im Februar musste ich meine Cora einschläfern lassen und jetzt, 6 Monate später, habe ich es immer noch nicht verkraftet. Sie war ein außergewöhnlicher Hund, wie man ihn nur einmal in seinem Leben erleben kann. Da ich immer 2 Hunde habe und mir klar war, dass der Tod Coras für Ellie ein schwerer Schlag wäre, holte ich kurz vor Coras Tod einen kleinen Mischlingswelpen vom "Bund gegen Missbrauch der Tiere": Fanny. Fanny ist ein witziger junger Hund, der nie Cora ersetzen sollte - das ist bei niemanden möglich - der uns und Ellie aber die Trauer erträglicher machte. Fanny leidet nun mit ca. 10 Monaten mit großer Wahrscheinlichkeit auch an HD... 

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