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Hundeapotheke: Wenn es dem Vierbeiner schlecht geht

Jeder Hundebesitzer kenn das. Das Wochenende oder die Feiertage sind gekommen und prompt liegt der liebe Vierbeiner flach. Umso besser, wenn man im Notfall eine kleine Hausapotheke auch für sein Haustier griffbereit hat.

Welches sind die typischen Erkrankungen bei Hunden?
Genau wie wir Menschen können auch unsere Hunde krank werden. Die 10 häufigsten Erkrankungen bei ihnen sind:

  • Allergien, zum Beispiel durch Umwelteinflüsse. Wenn der Hund sich öfter juckt, sollte das ein Tierarzt abklären.

  • Flöhe, Zecken, Milben oder Haarlinge. Auch hier tritt verstärkter Juckreiz auf. Ungeziefer lässt sich nicht immer vermeiden, doch gut behandeln.

  • Würmer. Fast alle Hunde leiden darunter, wenn nichts dagegen unternommen wird. Sie sind selten lebensbedrohlich, können aber zu schweren Folgeerkrankungen führen.

  • Ohrenentzündungen, meist bei Hunden mit hängenden Ohren. Sehr schmerzhaft für den Hund, äußert sich durch Kopfschütteln oder Schiefhalten des Kopfes.

  • Hüftgelenk-Dysplasie, kurz HD, eine Fehlentwicklung des Gelenks, kann zu Arthrose führen.

  • Diabetes mellitus, besonders betroffen sind ältere Hunde, muss unbedingt vom Tierarzt diagnostiziert und behandelt werden.

  • Grauer Star (Katarakt), Eintrübung der Linse meist im Alter oder angeboren, führt zur Erblindung

  • Tumore, auch eine Alterserscheinung, nicht immer bösartig, sollte jedoch begutachtet werden

  • Herzklappenfehler, bis zu 75% der kleineren Hunderassen bekommen Herzprobleme im Alter, gefolgt von Wasserablagerungen in Lunge und anderen Organen. Daher ist Atemnot und Schlappheit ein gutes Anzeichen.

Die Hunde-Apotheke
Auch wenn viele dieser Krankheiten vom Tierarzt behandelt werden sollten, so gibt es doch bestimmte frei verkäufliche Medikamente für Hunde, die man für den Notfall zu Hause haben sollte. Achtung: Viele Medikamente für den Menschen sind für Haustiere nicht nur nutzlos, sondern lebensgefährlich! Es gehören nur Tiermedikamente in die Haustier-Apotheke! Viele Medikamente erhält man in Zoohandlungen oder bei einem Tierarzt. Alternativ kann man Medikamente für Hunde auch in Online-Apotheken bestellen.

1. Durchfall: Kohletabletten (auch als Sofortmaßnahme bei Rattengift)
2. Verstopfung: Leinsamen, Flohsamenschalen
3. Hitzschlag: Kältekompressen
4. Ungeziefer: z.B. Frontline Ungezieferhalsband und Spray oder Puder für Körbchen, alternativ Kokosöl zum Einreiben
5. Hautprobleme: z.B. Traumeel, homöopatische Hautcreme
5. Stärkung Knochen und Gelenke: Kautabletten oder Gelenkpulver
6. glänzendes Fell: Vitaminpräparate
7. Schnittverletzungen: sterile Kompressen, selbsthaftende PetFlex-Binde
8. Schmerzen und Entzündungen: z.B. Metacam
9. Allgemein: Fieberthermometer, Schere, Krallenschere, ungebrauchte Spritze ohne Nadel, eventuell verschiedene Globuli Zuckerkügelchen als homöopatische Unterstützung

Worauf muss man bei der Behandlung achten?
Bei leichteren Verletzungen oder als Sofortmaßnahme ist die Hunde-Apotheke eine gute Lösung, um seinem Haustier zu helfen. Dabei jedoch unbedingt auf die richtige Dosierung von Medikamenten achten. Optimal: den Hund vor der Gabe wiegen. Bei schwereren oder lang anhaltenden Symptomen muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Die Haustier-Apotheke sollte hin und wieder kontrolliert, bzw. abgelaufene Präparate ersetzt werden. Wer seinen Hund sachgemäß hält (richtiges Futter und viel Auslauf), stärkt sein Tier und sollte daher weitestgehend auf die Haustier-Apotheke verzichten können.

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