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Kayah

Kayah

Ende Januar letzten Jahres sah ich wie so oft die Sendung des WDR „Tiere suchen ein Zuhause“. Ich hatte im Herbst 2001 beschlossen mir nach vielen Pflegehunden, die ich immer betreut habe, endlich einen eigenen Hund anzuschaffen.

Eine Hündin sollte es sein, nicht zu klein und sie sollte mit Kleintieren verträglich sein. Doch leider wohne ich im Moment noch in der Stadt und deshalb sträubten sich die Tierheime dieser Umgebung mir einen großen Hund zu vermitteln, obwohl ich mehrmals versichert habe, dass der Hund mit mir stundenlang im Wald spazieren geht.

Also hoffte ich auf die Fernsehsendungen „Tiere suchen ein Zuhause“ und „Herrchen gesucht“. Nun saß ich also wieder gespannt vor dem Fernseher und hoffte endlich meinen Traumhund zu finden. Da kam der Bericht über die Tierhilfe Fuerteventura von deren Arbeit ich sofort begeistert war. Schnell ging ich an meinen PC und suchte auf der Homepage des WDR nach einem Ansprechpartner der Tierhilfe Fuerteventura und stieß zum Glück auf die Telefonnummer von Anja Griesand, die ich sofort am nächsten Tag anrief. Ich schilderte ihr kurz meine Lage und was ich für einen Hund suchte. Eine „arme Socke“ wollte ich, ein Hundemädchen, dass dringend ein Zuhause braucht. Sie nannte mir einige Namen, die ich mir eilig aufschrieb und ich sollte mir diese Hündinnen (allesamt Bardinos; eine Rasse, die mir bis dahin völlig unbekannt war) im Internet mal ansehen. Ganz gespannt setzte ich mich vor den PC und schaute mir die Bilder an und da war sie ... NENA ... ein wunderschöner Hund und diese Augen ... Ich war verzaubert und rief Anja Griesand wieder an. Nach einer Vorkontrolle stand ich 14 Tage später, an einem Montag, in Frankfurt und wartete sehnsüchtig auf Nena, eine Bardinohündin, 10 Monate alt. Endlich kamen 2 Leute mit Hundetransportboxen und in der unteren war sie ... total beduselt und sehr ängstlich, aber sie war da. Sie wusste überhaupt nicht wie ihr geschah, als ich sie aus der Box holte und sie in den Arm nahm. Ich erzählte ihr sofort alles was sie erwarten würde in ihrem neuen Leben als Kayah.

Für die ehemalige Nena und jetzt Kayah muss das alles ein großer Schock gewesen sein. Fremde Menschen, Kälte (nachdem sie 2 Tage da war schneite es), Baustellen, Busse..........Sie ging kaum einen Schritt vorwärts. Bis Mittwoch! Ich wollte sie unbedingt meinen Eltern vorstellen und lief mit ihr 30 min bis zum Park an dem meine Eltern wohnen. Schüchtern war sie und klebte an mir wie mit Sekundenkleber festgemacht. Wir sind dann ein Stück gelaufen, an der Leine versteht sich, und im Wald traf sie das erste mal auf ihre jetzige beste Freundin – Ally, eine Saluki-Bernersennenmixhündin, 4 Monate alt und schon fast so groß wie Kayah! Und sie taute etwas auf. Sogar spielen wollte sie schon, aber ich traute mich noch nicht sie loszumachen. Seit diesem Treffen mit Ally ging es mit Kayah aufwärts, OK, sie fraß ihr Futter nur mit Kartoffelbrei, aber was tut man nicht alles für seinen Hund !

Freitags trafen wir Ally wieder und an einer großen Wiese forderte Ally Kayah so süß zum Spielen heraus, dass ich einfach nicht anders konnte, als sie loszumachen. Und die beiden spielten und spielten und spielten. Danach ließ ich sie im Wald nur noch frei laufen. Sie hörte auf Anhieb und lernte ganz schnell Kommandos wie „Sitz“, „Platz“, „Fuß“, „Komm“, „Bleib“..... Mittlerweile läuft sie fast überall ohne Leine.

Kayah

Ich bin von ihr mehr als begeistert. Sie ist ein absoluter Traumhund. Sie ist sehr intelligent und lernt schnell, sie zeigt keine Spur von Aggressivität, sie freut sich den ganzen Tag, bleibt ganz brav alleine, versteht sich super mit den Meerschweinchen und Kaninchen und auch mit Katzen, ist sozial, manchmal ist sie ziemlich albern, sie ist genügsam, anhänglich, verschmust, treu ... man kann sie überall mit hinnehmen. Sie macht sich im Restaurant z.B. so klein unterm Tisch, dass man sie gar nicht sieht oder hört. Sie ist zwar Männern gegenüber z.T. noch scheu, aber Dank Bachblüten habe ich ihr viel von ihrer Angst nehmen können. Viele Dinge habe ich ihr ein paar Mal gezeigt und jetzt sind sie selbstverständlich; z.B. Busfahren, an Baustellen vorbeigehen, Zug fahren, „Menschenmassen“, Tierarzt .... Sie ist ein toller Hund und ich könnte mir nicht vorstellen wie es jetzt ohne sie wäre. Anja sagte mir, dass die meisten Bardinos so sind und deshalb steht für mich eines fest: Nie wieder einen anderen Hund als einen Bardino!!!!!!!

Kayah

Ich habe ein Foto mitgeschickt. Kayah benimmt sich normalerweise wie eine feine Dame, aber wenn sie einen Teller mit Tomatensosse auslecken darf, dann wird sie ganz schnell ein richtiges Ferkel und besudelt sich von oben bis unten!

Liebe Grüße, Maren und Kayah

E-Mail: Maren.MissShiva@gmx.de

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